Dr. Manuel Morancho Praxis für Plastische Chirurgie

Hyperhidrose

Übermäßiges Schwitzen kann mit Botulinumtoxin oder einer Schweißdrüsen-Saugkürettage behandelt werden.

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Frau mit angehobenem Arm als Symbol für die Behandlung von Hyperhidrose in der Achselregion

Hyperhidrose in Hannover, Hildesheim und Kassel/Vellmar

Dr. Manuel Morancho ist seit 2002 ärztlich tätig. Als Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie bringt er langjährige Erfahrung aus seiner klinischen und privatärztlichen Tätigkeit ein. Seit 2012 liegen seine Schwerpunkte in der Gesichtschirurgie mit Lidstraffung und Facelift, in der Brustchirurgie und in der Bauchdeckenstraffung. Mehr zu seinem beruflichen Werdegang und seinen Qualifikationen.

Dr. Morancho bietet Beratung und operative Behandlung an allen drei Standorten an. Wählen Sie den für Sie passenden Standort für Ihre persönliche Beratung und Terminvereinbarung:

Wenn starkes Schwitzen den Alltag belastet

Schwitzen ist eine wichtige Funktion zur Regulierung der Körpertemperatur. Bei einer Hyperhidrose produzieren die Schweißdrüsen jedoch unabhängig von Wärme oder körperlicher Anstrengung übermäßig viel Schweiß. Häufig betroffen sind die Achselhöhlen, aber auch Hände und Füße können stark schwitzen.

Vor einer Behandlung sollte geklärt werden, ob eine fokale Hyperhidrose vorliegt oder ob eine andere Erkrankung beziehungsweise ein Medikament das verstärkte Schwitzen verursacht. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt von der betroffenen Körperregion, der Ausprägung und Ihren persönlichen Erwartungen ab.

Typische Hinweise sind sichtbare Schweißflecken, häufiges Wechseln der Kleidung und Schwitzen ohne entsprechende Wärme oder Belastung. Bei plötzlich neu auftretendem oder nächtlichem Schwitzen ist eine medizinische Ursachenabklärung besonders wichtig.

Behandlung mit Botulinumtoxin

Bei der Behandlung mit Botulinumtoxin werden kleine Mengen des Wirkstoffs oberflächlich in das betroffene Areal injiziert. Botulinumtoxin hemmt dort vorübergehend die Signalübertragung zu den Schweißdrüsen und kann die Schweißproduktion deutlich reduzieren.

Die Behandlung erfolgt ambulant und die Wirkung hält üblicherweise mehrere Monate an. Danach kann die Behandlung bei Bedarf wiederholt werden.

Chirurgische Saugkürettage

Bei ausgeprägter Hyperhidrose der Achselhöhlen kann eine Schweißdrüsen-Saugkürettage infrage kommen. Über kleine Hautzugänge werden die Schweißdrüsen an der Unterseite der Haut mit einer feinen Kanüle gelöst und abgesaugt. Das Verfahren ähnelt in seinen Grundzügen einer oberflächlichen Fettabsaugung und zielt auf eine länger anhaltende Verringerung des Schwitzens.

Wie bei jedem operativen Eingriff sind Blutergüsse, Schwellungen, Wundheilungsstörungen, Veränderungen des Hautgefühls oder ein unvollständiges Ergebnis möglich. Ob die Saugkürettage für Sie geeignet ist, wird nach Untersuchung und ausführlicher Aufklärung individuell entschieden.

Unterschiede der Behandlungen

Botulinumtoxin wirkt vorübergehend und muss bei nachlassender Wirkung wiederholt werden. Die Saugkürettage ist ein operativer Eingriff und zielt auf eine länger anhaltende Reduktion der Schweißproduktion. Eine vollständige und dauerhafte Schweißfreiheit kann bei keiner Methode garantiert werden.

Häufige Fragen

Wie lange wirkt Botulinumtoxin gegen Schwitzen?

Die Wirkungsdauer ist individuell und liegt häufig bei mehreren Monaten. Danach kann die Behandlung wiederholt werden.

Werden bei der Saugkürettage alle Schweißdrüsen entfernt?

Nein. Ziel ist eine deutliche Verringerung, nicht die vollständige Entfernung sämtlicher Schweißdrüsen.

Die Kosten richten sich nach Fläche und Methode und werden nach persönlicher Untersuchung berechnet.

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